Böswillige Einwirkungen auf Nuklearanlagen

 

Die Verwundbarkeit von kerntechnischen Anlagen durch böswillige menschliche Einwirkungen ist ein Thema, das seit dem 11. September 2001 verstärkt Fachkreise und Öffentlichkeit beschäftigt.


Hinter dieser Gefahr steht ein globales Problem. Zur Analyse seiner Entstehungsgeschichte und seiner heutigen Formen, sowie zur Planung von Gegenmaßnahmen ist es erforderlich, in einem breiten Ansatz die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekte zu berücksichtigen. Dieses Problem kann nicht mit technischen Mitteln gelöst werden; es wäre falsch, primär auf technische Maßnahmen zu setzen.


Gleichwohl ist die Bedrohung durch Anschläge und Sabotage heute real gegeben und es ist zum unmittelbaren Schutze der Bevölkerung erforderlich, sich ihr auch auf technischer Ebene zu stellen.


cervus nuclear consulting setzt sich daher mit der Verwundbarkeit von Nuklearanlagen gegenüber böswilligen menschlichen Einwirkungen auseinander, sowie mit möglichen Maßnahmen zur Reduzierung der Verwundbarkeit solcher Anlagen.


Das Recht der Öffentlichkeit auf sachliche, aktuelle Informationen über diese Gefahren muss gewährleistet sein. Dabei ist jedoch zu beachten, dass keine Informationen öffentlich gemacht werden, die in irgendeiner Weise Anleitungscharakter haben und bei der Planung und Durchführung von Angriffen „hilfreich“ sein könnten.